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Ernst Bamberg erhält Karl Heinz Beckurts-Preis 2010

Forscherteam um Ernst Bamberg (Bernstein Fokus Neurotechnologie Göttingen und Max-Planck Institut für Biophysik Frankfurt) wird 2010 mit dem Karl Heinz Beckurts-Preis ausgezeichnet (Dezember 2010).

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Ernst Bamberg

Ernst Bamberg (Bernstein Fokus Neurotechnologie Göttingen und Direktor am Max-Planck Institut für Biophysik Frankfurt) wird zusammen mit Georg Nagel (Universität Würzburg) und Peter Hegemann (Humboldt-Universität zu Berlin) für die Entdeckung lichtgesteuerter Ionenkanäle und ihren Einsatz in der Neurobiologie mit dem Karl Heinz Beckurts-Preis 2010 geehrt. Dank ihrer Arbeiten können einzelne Nervenzellen mit Hilfe optischer Signale an- und ausgeschaltet werden. Ihre Entdeckung bietet ein enormes klinisches Potenzial für zahlreiche biomedizinische Anwendungsfelder, z. B. für die Behandlung und Heilung neurologischer Krankheiten wie Parkinson oder Epilepsie.

Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung zeichnet jedes Jahr bis zu drei herausragende wissenschaftlich-technische Leistungen aus, von denen wesentliche Impulse für die industrielle Innovation ausgegangen oder zu erwarten sind. Die Preise sind jeweils mit 30.000 Euro dotiert.

Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung wurde 1987 von der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren gegründet, um den Forscher und Manager Karl Heinz Beckurts, der 1986 einem Terroranschlag zum Opfer gefallen ist, zu ehren und das Andenken an ihn wach zu halten. Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft brachten gemeinsam die Mittel für eine Stiftung auf, die sich vor allem die Förderung der Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Ziel gesetzt hat.

Quellen:
Pressemeldung des Helmholtz Zentrums München
Ernst Bambergs Webseite