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Petra Ritter berufen auf BIH Johanna Quandt Professur für Gehirnsimulationen

Am 1. Oktober 2017 hat Petra Ritter die BIH Johanna Quandt Professur für Gehirnsimulationen am BIH und der Charité angetreten.

Am 1. Oktober 2017 hat Petra Ritter die BIH Johanna Quandt Professur für Gehirnsimulationen am Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin angetreten. Gefördert wird die W2-Professur von der Stiftung Charité.

Petra Ritters Forschung

Petra Ritters Forschungsschwerpunkt ist die personalisierte Gehirnsimulation. Dafür hat sie gemeinsam mit ihrem Team an der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie der Charité und internationalen Partnern die Informatikplattform The Virtual Brain aufgebaut, mit der Prozesse im menschlichen Gehirn am Computer simuliert werden. Ritter und ihr Team integrieren Daten von Patientinnen und Patienten, die beispielsweise einen Schlaganfall erlitten haben oder an einem Gehirntumor erkrankt sind, in die Simulationen. Daraus ergeben sich dann auf den jeweiligen Patienten zugeschnittene Modelle, die für ein besseres Verständnis von Krankheitsprozessen im Gehirn beitragen und neue Therapieansätze ermöglichen. Das Prinzip ist einfach: Je mehr Daten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler integrieren, desto präzisier werden die Modelle. „Meine Vision ist es, dass die Behandlung einer Gehirnerkrankung in Zukunft an einem digitalen Doppelgänger im Computer geplant werden kann“, sagt Privatdozentin Dr. Petra Ritter, denn auch mögliche Szenarien für den Verlauf einer Erkrankung können Ritter und ihr Team mithilfe des Virtual Brain simulieren. So lassen sich möglicherweise in Zukunft Behandlungspläne frühzeitig anpassen.

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