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Hans-Peter Thier und Stefan Treue Sprecher einer neuen Forschergruppe

Hans-Peter Thier und Stefan Treue sind Sprecher und stellvertretender Sprecher der neuen Forschergruppe „Physiologische Grundlagen verteilter Informationsverarbeitung als Grundlage höherer Hirnleistungen nicht humaner Primaten“ (Oktober 2013).

Hans-Peter Thier und Stefan Treue Sprecher einer neuen Forschergruppe

Stefan Treue (links, BCCN, BFNT, DPZ und Georg-August-Universität Göttingen) und Hans-Peter Thier (BCCN und Eberhard Karls Universität Tübingen). Foto: Karin Tilch.

Wer kognitive Leistungen wie Wahrnehmung oder Kommunikation verstehen will, muss die Informationsflüsse im Gehirn kennen, die diesen zugrunde liegen – beginnend auf neuronaler und synaptischer Ebene bis zu übergreifenden Interaktionen zwischen Hirnarealen. Die Forschergruppe „Physiologische Grundlagen verteilter Informationsverarbeitung als Grundlage höherer Hirnleistungen nicht humaner Primaten“ führt Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Tübingen, Göttingen, Frankfurt und Marburg zusammen, um die Informationsaufnahme und deren Modulationen in definierten neuronalen Schaltkreisen zu studieren. Mithilfe moderner elektrophysiologischer Methoden versprechen sich die Forscherinnen und Forscher neue Einsichten in zentrale kognitive Fähigkeiten und Abläufe, die so an Menschen und Nagetieren nicht zu gewinnen wären. Dabei wollen die Projekte auch ethische Gesichtspunkte und Standards für das Experimentieren mit Primaten etablieren und transparent machen.

Die Forschergruppe „Physiologische Grundlagen verteilter Informationsverarbeitung als Grundlage höherer Hirnleistungen nicht humaner Primaten“ erhält in den kommenden drei Jahren rund 3,5 Millionen Euro.

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 10. Oktober 2013 bekanntgab, werden fünf neue Forschergruppen eingerichtet. Wie alle Forschergruppen arbeiten auch die neuen Einrichtungen orts- und fächerübergreifend.

Lesen Sie die vollständige Pressemeldung der DFG, des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung und des Deutschen Primatenzentrums (DPZ).