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Brains for Brains Preisträger 2011

Der Bernstein Computational Neuroscience e.V. vergab 2011 zum zweiten Mal „Brains for Brains“ Nachwuchspreise in Computational Neuroscience. Die Preise wurden am 6. Oktober 2011 im Rahmen der Bernstein Konferenz 2011 in Freiburg verliehen (Oktober 2011).

Brains for Brains

Mit dem Brains for Brains Nachwuchpreis zeichnet der Bernstein Computational Neuroscience e.V. junge Forscher aus, die eine Forscherkarriere in Computational Neuroscience anstreben und sich schon früh durch überdurchschnittliche Leistungen in Form von wissenschaftlichen Publikationen hervorgetan haben. Es konnten sich Studenten aus relevanten Disziplinen bewerben, die mindestens eine begutachtete Publikation (als Ko-Autor) oder einen begutachteten Konferenz-Beitrag (als Erstautor) haben, die/der aus Forschungsarbeiten vor der Doktorarbeit hervorgegangen ist und 2010 oder 2011 veröffentlicht oder akzeptiert wurde.

Folgende Bewerber wurden 2011 für einen Brains for Brains Preis ausgewählt:

  • Elizabeth Forbes (University of Queensland, Australien)
    Forbes, E.M., Hunt, J.J. & Goodhill, G.J. (2011): The combinatorics of neurite self-avoidance. Neural Computation, doi:10.1162/NECO_a_00186.
  • Daniel Rasmussen (Waterloo University, Kanada)
    Daniel Rasmussen and Chris Eliasmith (2011): A Neural Model of Rule Generation in Inductive Reasoning. Topics in Cognitive Science, 3(1):140–153.

Neben einem Preisgeld von 500 Euro war der Preis mit einem Reisestipendium von bis zu 1.500 Euro verbunden, das den Studenten einen einwöchigen Besuch in Deutschland und individuell geplante Besuche bei bis zu zwei deutschen Forschungseinrichtungen in Computational Neuroscience ermöglichte.

Außer den beiden regulären Preisen vergab die Jury noch einen Sonderpreis (bestehend aus Teilnahme an der Bernstein Konferenz und Vortrag) an eine besonders junge Preisträgerin, die schon vor Beginn ihres Universitätsstudiums an einer Publikation mitgewirkt hatte:

  • Ines Derya Steenbuck (2. Studienjahr Medizin, Universität Freiburg)
    Steenbuck I.D., Butz M., Ruiter M., van Ooyen A. (2011): Small-world topology is most efficient for homeostatic neuronal network repair. BMC Neuroscience 2011, Volume 12 Suppl 1, P357

Die Preise wurden am 6.10. im Rahmen der Bernstein Konferenz 2011 in Freiburg übergeben. Elizabeth Forbes und Ines Steenbuck stellten ihre Arbeiten in einem Kurzvortrag vor.

 

Jury:

  • Jan Benda (München)
  • Simone Cardoso de Oliveira (Freiburg)
  • Philipp Hövel (Berlin)
  • Robert Martin (Berlin)
  • Constantin Rothkopf (Frankfurt)

 

Die Preise wurden ermöglicht durch die  freundliche Unterstützung von:

  • Brain Products GmbH
  • Multi Channel Systems MCS GmbH