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Bernstein Konferenz 2012 in München abgehalten

Die 8. Bernstein Konferenz fand vom 12. - 14. September 2012 in München statt (Oktober 2012).

Dieses Jahr wurde die Bernstein Konferenz vom Bernstein Zentrum München, unter der Leitung von Andreas Herz organisiert und fand direkt im Anschluss an die INCF Konferenz statt. Ca. 550 Teilnehmer aus dem Bernstein Netzwerk, deutschen Nicht-Bernstein Standorten, den USA, UK, Polen, der Schweiz, anderen europäischen Ländern sowie Korea, Mexico, Iran, China, Israel, Indien, Japan und Australien waren für die Konferenz angereist. Auch in diesem Jahr wurden die Konferenzbeiträge in Frontiers in Computational Neuroscience veröffentlicht.

 

Bernstein Preis 2012 für Tim Vogels

Wie in den vergangenen Jahren war der erste Höhepunkt der Konferenz die Bekanntgabe und feierliche Verleihung des Bernstein Preises. Frau Dr. Christiane Buchholz (Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF) übergab den Preis an Tim Vogels (École Polytechnique Fédérale Lausanne, EPFL, Schweiz).

Preisverleihung BPCN 2012_210912

Foto: Bernstein Koordinationsstelle

Weitere Informationen zur Preisverleihung, dem Preisträger und seiner Forschung.

 

1. Braitenberg Preis - das Goldene Neuron - an Moshe Abeles verliehen

In direktem Anschluss an die Verleihung des Bernstein Preises wurde der erste Valentin Braitenberg Preis an Moshe Abeles (Bar Ilan University, Israel) verliehen. Der Preis wurde durch Ad Aertsen (Bernstein Zentrum Freiburg), Carla Braitenberg und Simone Cardoso de Oliveira (Bernstein Koordinationsstelle) übergeben.

Braitenberg Award 2012

Von links nach rechts: Ad Aertsen, Carla Braitenberg, Moshe Abeles, Simone Cardoso de Oliveira.
Foto: Bernstein Koordinationsstelle

Weitere Informationen zu dem Preis, Preisträger und dessen Forschung.

 

Vortrag für die breite Öffentlichkeit

Um sowohl Wissenschaftler als auch interessierte Laien über die neuesten Erkenntnisse in der Wissenschaft zu informieren wurde im Rahmen der Bernstein Konferenz 2012 ein öffentlicher Vortrag organisiert. Der Vortrag wurde von Onur Güntürkün (BFNL Sequenzlernen, Ruhr-Universität Bochum) in deutscher Sprache gehalten. Das Thema war: "Intelligenz ohne Hirnrinde? Wie Vögel einen eigenen Weg zu kognitiven Höchstleistungen gefunden haben".

Onur Güntürkün öffentlicher Vortrag Bernstein Konferenz 2012

Foto: Bernstein Koordinationsstelle

 

Preisverleihung der "Brains for Brains Awards"

Der Bernstein Computational Neuroscience e.V. vergab zum dritten Mal Brains for Brains Nachwuchspreise im Rahmen der Bernstein Konferenz. Die Preise gingen an Jeffrey S. Seely (Columbia University, New York, USA) und Michael Eickenberg (Saclay, INRIA, Frankreich) und wurden durch die Firmen Multi Channel System MCS GmbH, Brain Products GmbH und neuroConn ermöglicht.

Preisverleihung B4B 2012

Von links nach rechts: Markus Reichardt (Vertreter der Firma Multi Channel Systems MCS GmbH), Preisträger Jeffrey S. Seely (Columbia University, New York, USA), Preisträger Michael Eickenberg (Saclay, INRIA, Frankreich), Birgit Trogisch (Vertreterin der Firma Brain Products GmbH).
Foto: Bernstein Koordinationsstelle

 

Stipendiaten der Sloan Swartz Zentren für Theoretische Neurobiologie

Im Rahmen des Deutsch-US-amerikanischen Austauschprogramms zwischen dem Bernstein Netzwerk und den Sloan-Swartz Zentren für Theoretische Neurobiologie finanzierte das Bernstein Zentrum München drei amerikanischen Doktoranden / Postdoktoranden die Teilnahme an der Bernstein Konferenz 2012.

Sloan Swartz Stipendiaten 2012

Die Stipendiaten von links nach rechts: Robbe Goris (Postdoktorand, NYU), Marjena Popovic (Doktorand, Brandeis University) und Haim Jonathan Dar (Doktorand, Brandeis University).
Foto: Bernstein Zentrum München

 

NeuroVision Film Contest

Der Kurzfilmwettbewerb wurde dieses Jahr bereits zum zweiten Mal im Rahmen der Bernstein Konferenz ausgetragen. Unter dem Motto "Can you show us the invisible?" soll ein Thema aus den Neurowissenschaften laienverständlich mit einem ca. 5 minütigen Film erklärt werden. Gewinner des Jury-Preises für den kreativsten Umgang mit einem neurowissenschaftlichen Thema sowie den Zuschauer-Preis wurde der Film „Phi“ von Guillaume Dumas und Luc Halard. Der zweite Jury-Preis für den Film mit dem größten Informationswert erhielt der Film „Vision impossible?“ von Anna Stöckl.

NeuroVision Film Contest 2012 Phi_Gewinner_neurovision 2012_210912

Links: Anna Stöckl, Autorin des Films mit dem größten Informationswert bei der Preisverleihung am 14. September 2012. Rechts: Vorschaubild aus dem Film „Phi“, der für den kreativsten Umgang mit dem Thema und dem Zuschauer-Preis ausgezeichnet wurde.
Foto: Bernstein Koordinationsstelle

Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Filmen und Gewinnern.

Videos der wissenschaftlichen Vorträge sowie photographische Impressionen von der Konferenz können Sie hier abrufen.