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Bernstein Zentrum Berlin feierte Verstetigung

Aufregende Zeiten für die Computational Neuroscience in Deutschland. Das Bernstein Zentrum Berlin (BCCN Berlin) feiert den Übergang in die Beständigkeit und die Eröffnung des Interdisziplinären Zentrums Computational Neuroscience (ICCN) an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Bernstein Zentrum Berlin feierte Verstetigung

Fotocollage: C. Duppé/ Bernstein Netzwerk

Berlin/ Freiburg, 10. November 2017

Am 11. Oktober gab es Grund zum Feiern! Das Bernstein Zentrum Berlin (BCCN Berlin), eine tragende Säule interdisziplinärer Forschung im Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience sowie in den Berliner Neuro-, Lebens- und Computerwissenschaften, feierte seine Verstetigung mit einem international besetzten, zweitägigen Symposium. Gleichteitig wurde das Interdisziplinäre Zentrum Computational Neuroscience (ICCN) eröffnet.

Von alten Weggefährten bis hin zu jungen aufstrebenden Wissenschaftler/innen im Bernstein Netzwerk waren viele gekommen, um dem Zentrum, allen voran Prof. Dr. Michael Brecht, dem Leiter des BCCN Berlin, zu gratulieren. Prof. Dr. Larry Abbott von der Columbia University New York und Prof. Dr. Andreas Herz, einer der Gründer des BCCN Berlin und heute Leiter des Bernstein Zentrums München, erinnerten sich gerne an die vergangenen Jahre zurück. Junge aufstrebende Wissenschaftler/innen, wie Prof. Dr. Susanne Schreiber, Dr. Robert Gütig oder Dr. Julijana Gjorgijeva schätzen das BCCN Berlin und das Bernstein Netzwerk sehr, denn sie bieten ihnen Struktur und Raum für wissenschaftliche Entfaltung. Gerade die sechs Bernstein Zentren haben großen Anteil am hohen internationalen Stellenwert der Computational Neuroscience in Deutschland.

In diesem Kontext schaute Michael Brecht in seiner Eröffnungsrede mit sichtbarer Lust am Gestalten auf die vergangenen Jahre zurück. Es war „eine aufregende Zeit, in der sich in unserem Forschungsfeld viel bewegt hat und wir dank der großzügigen Förderung durch das BMBF viel bewegen konnten. Deshalb freue ich mich außerordentlich, dass wir mit unseren langjährigen institutionellen Partnern hier in Berlin weiteren wissenschaftlich spannenden Zeiten entgegensehen.“

Auch die Willkommensredner der drei tragenden Institutionen Charité-Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin betonten die fruchtbare Zusammenarbeit über Disziplingrenzen hinweg, die maßgeblich durch das Bernstein Zentrum nicht nur als Plattform der Begegnung, sondern gerade durch die Theorie-Experiment-Kooperationen, etabliert wurde.

Das neue Interdisziplinäre Zentrum Computational Neuroscience (ICCN) an der Humboldt-Universität zu Berlin, das beim Festakt eröffnet wurde, unterstützt das BCCN Berlin bei der Verankerung der Computational Neuroscience als Forschungsdisziplin in Berlin und erhöht die Sichtbarkeit auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene – gerade auch durch den hohen Anteil an internationalen Studierenden, der in etwa bei 50% liegt. In den letzten Jahren wurden 80 Promotionen und fast ebenso viele Masterabschlüsse am BCCN Berlin erworben. Mit dem ICCN wurde auch ein Kernanliegen des Bernstein Zentrums Berlin gestärkt, denn die Nachwuchsförderung, die bereits auf Masterniveau beginnt und bis zum Juniorgruppenleiter-Level geht, hat nun perspektivisch dazu gewonnen.

Das Bernstein Zentrum Berlin hat gezeigt, dass die aufgebauten Forschungsstrukturen, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF über mehr als 10 Jahre intensive gefördert hat, tragfähig und nachhaltig aufgebaut sind. Mit dem Schritt in die Verstetigung wird darüber hinaus auch die Disziplin Computational Neuroscience nachhaltig in der Forschungslandschaft verankert.

 

Zahlen und Daten zum BCCN Berlin

  • 5 Bernstein Professuren und eine Juniorprofessur
  • Tragende Institutionen:
    Charité-Universitätsmedizin Berlin,
    Humboldt-Universität zu Berlin,
    Technische Universität Berlin
  • 56 Mitglieder (Professoren und Gruppenleiter)
  • Seit 2008 ca. 80 abgeschlossene Promotionen und 76 Masterarbeiten

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