Artikelaktionen

Sie sind hier: Startseite / Aktuelles / Neues aus der Forschung / Hirnforschung mit Kino: Was macht das Hirn in Alltagssituationen? Open Minds mit Open Science

Hirnforschung mit Kino: Was macht das Hirn in Alltagssituationen? Open Minds mit Open Science

Michael Hanke (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, D-USA Kooperation) und Jörg Stadler (Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg, LIN) haben sich der Idee von „Open Science“ verschrieben. Damit beleben sie mit ihrem weltweit einzigartigen Hirn-Datensatz für Alltagskognition, dem „studyforrest-Projekt“, die internationale Hirnforschung (November 2016).

Hirnforschung mit Kino

Kino im Kernspin: Jörg Stadler (r.) im MRT-Kontrollraum, während der Proband für die Messung vorbereitet wird.

Center for Behavioral Brain Sciences, OVGU Magdeburg, Foto: D. Mahler Speziallabor Nicht-Invasive Bildgebung im LIN Magdeburg

Echte Cineasten verbringen einen Filmabend natürlich lieber entspannt im Kino oder auf dem heimischen Sofa als in einem Magnetresonanztomographen (MRT). Die Magdeburger Forscher Michael Hanke und Jörg Stadler haben dennoch 15 junge Leute zu einem Filmbesuch „in der Röhre“ eingeladen, um mit diesem ungewöhnlichen Experiment während jeder einzelnen Filmszene komplexe Daten über die Hirnaktivität, Blickbewegungen, Puls und Atemfrequenz aufzuzeichnen. Anders als in üblichen psychologischen Experimenten, bei denen die Probanden zumeist nur sehr simple und oft abstrakte Reize präsentiert bekommen, muss das Gehirn hier gleichzeitig Gesehenes und Gehörtes, Gefühle und Affekte verarbeiten, Personen wiedererkennen und Filmschnitte verstehen – also eine komplexe Alltagsleistung. Der Clou dabei: die Wissenschaftler stellten den von ihnen in aufwändigen Messungen erhobenen neurowissenschaftlichen Datensatz offen ins Netz.

Lesen Sie die vollständige Pressemeldung des Leibniz-Institut für Neurobiologie

abgelegt unter: , ,