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Tierforschung und Computational Neuroscience

Ohne experimentelle Daten kommt jedoch auch diese neue Disziplin nicht aus. Auch in Zukunft werden Tierversuche notwendig sein, um grundlegende Fragen zur Funktion der Nervensysteme von Mensch und Tier zu klären, um Basisdaten für Modelle zu erheben, um Hypothesen zu überprüfen und um medizinische oder technologische Anwendungen sicher zu testen, bevor sie bei Menschen eingesetzt werden.

Dabei sehen sich die Wissenschaftler des Bernstein Netzwerks klar den 3R-Prinzipien (aus dem englischen: "Refine, Reduce, Replace") verpflichtet: Alle Forschungsarbeiten werden so konzipiert, daß Tierversuche verbessert werden, ihre Anzahl reduziert wird oder Tierversuche durch andere Methoden ersetzt werden.

Information zu Tierversuchen in der Wissenschaft

Tierschutz-Gesetzgebung in Europa

  • Neue EU-Richtlinie zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere (2010/63/EU):
    Deutsch / Englisch
  • Deutsches Tierschutzgesetz:
    Aktuelle Fassung
  • Deutsche Tierschutz-Versuchstierverordnung:
    Link

Stellungnahmen wissenschaftlicher Institutionen

Öffentliche Debatte

Die 3R: replacement (Ersatz), reduction (Verringerung), and refinement (Verbesserung)

Um den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren in der Forschung voranzutreiben, haben Willi am Russell und Rex Burch erstmalig im Jahr 1959 in ihrem Buch „Prinzipien verantwortungsvoller Experimentaltechniken “ das „3R-Konzept“ entwickelt. Die 3 R stehen für die Notwendigkeit der Ersatzes (replacement), der Verbesserung (refinement) und der Verringetung (reduction) der Verwendung von Tieren in der experimentellen Arbeit.