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Wissenschaftspreise

Zur Förderung der Computational Neuroscience verleiht das Bernstein Netzwerk regelmäßige Wissenschaftspreise. Der Valentino Breitenberg Award richtet sich an etablierte ForscherInnen, der Brains for Brains Award wurde zur Förderung herausragender Nachwuchswissenschaftler eingerichtet, um die hiesigen Forschungsmöglichkeiten in Computational Neuroscience kennenzulernen.

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Valentino Braitenberg Award for Computational Neuroscience

Valentino Braitenberg AwardNamensgeber des Preises ist der Hirnforscher Prof. Dr. Valentino Braitenberg (1926, Bozen - 2011, Tübingen), einer der Gründungsdirektoren des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik. Das Forschungsgebiet Braitenbergs war die Feinstruktur des Gehirns und dessen Funktionsprinzipien, wobei der Schwerpunkt seiner bahnbrechenden Arbeiten im Bereich der Groß- und Kleinhirnrinde lag.  Die von ihm erfundenen "Vehikel“ - sich selbst steuernde Fahrzeuge, die aufgrund von verblüffend simplen Verschaltungen von Sensoren und Motoren sehr komplex wirkende Verhaltensweisen produzieren können - sind weltberühmt. Mit seinem neuartigen Forschungsansatz, der Anatomie, Physiologie und Theorie verband, war Valentino Braitenberg auch ein Wegbereiter der modernen Forschungsdisziplin der Computational Neuroscience und hat maßgeblich zur Entwicklung der biologischen Kybernetik beigetragen, die wiederum Robotik und Künstliche Intelligenz inspiriert hat.

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Brains for Brains Nachwuchspreis

brainsforbrains.iconDie Bernstein Association for Computational Neuroscience e.V. vergibt seit 2010 jährlich den Brains for Brains Award, mit dem vielversprechende junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt nach Deutschland eingeladen werden, um die hiesigen Forschungsmöglichkeiten in Computational Neuroscience kennenzulernen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass der Bewerber eine Forscherkarriere in Computational Neuroscience anstrebt und mindestens eine begutachtete (peer-review) Publikation (als Ko-Autor) oder einen begutachteten Konferenz-Beitrag (als Erstautor) hat, die/der aus Forschungsarbeiten vor der Doktorarbeit hervorgegangen ist und im Jahr oder Vorjahr der Preisverleihung akzeptiert oder veröffentlicht wurde.

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