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BMBF Förderinitiative

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Das "Nationale Netzwerk Computational Neuroscience" (NNCN) war die zentrale Förder­initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Ausrichtung auf die im Rahmen des FUTUR-Prozesses entwickelte Leitvision "Das Denken verstehen".

Das Netzwerk wurde vom BMBF mit dem Ziel gegründet, regionale Kapazitäten im Bereich Computational Neuroscience strukturell zu zentrieren, zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Dabei wurden die in Deutschland vorliegende, hervorragende neurowissenschaftliche Expertise in einer neuen Qualität zusammengeführt und theoretische Ansätze stärker eingebunden.

Das vorhandene Potenzial in den theoretischen und experimentellen Neurowissenschaften wurde genutzt, um durch eine verstärkte Erarbeitung und Bündelung neurowissenschaftlicher Kenntnisse neue Forschungsimpulse zu induzieren und das Innovationspotenzial der Neurowissenschaften in Deutschland anzuregen. Speziell zielte das NNCN darauf ab, das wissenschaftliche Konzept der Computational Neuroscience in Deutschland zu etablieren, international sichtbar zu machen und mit anwendungsorientierten Forschungsansätzen zu verknüpfen. Anwendungsbezüge zu technischen und biomedizinischen Bereichen sowie zur Lernforschung wurden integriert und Erkenntnisse der Neuroinformatik berücksichtigt.

Das Netzwerk besteht bis heute aus lokalen Forschungszentren und -gruppen ergänzt durch überregionale Kooperationen. Innerhalb des nationalen Netzwerkes werden die einzelnen Netzwerkpartner durch den Austausch von Daten, Analysemethoden, Computermodellen und theoretischen Ansätzen wechselseitig verbunden. Die Ausbildung junger Wissenschaftler und die Integration der Fachdisziplin "Computational Neuroscience" in die universitäre Ausbildung mittels interdisziplinärer Trainingsprogramme sind heute wesentliche Elemente des Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience.