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München - San Diego

Deutsch - US-amerikanische Kooperation in Computational Neuroscience

"Hippocampale Repräsentation auditorischer und räumlicher Sequenzen"

Das Projekt hat das Ziel zu untersuchen, ob im Hippocampus der Wüstenrennmaus auditorische und räumliche Sequenzen ähnlichen Verarbeitungs-Mechanismen unterliegen. Die Wüstenrennmaus ist unter den Nagern ein auditorischer Spezialist mit sehr ausgeprägtem Tieffrequenzhören und bietet in einer virtuellen Versuchsumgebung die Möglichkeit hippocampale Antworten auf eine Kombination aus auditorischen und beliebigen visuellen Reizen zu untersuchen. Damit soll das Lernen von zeitlich präzisen multimodalen Sequenzen im Hippokampus studiert werden. Die dem Projekt zugrundeliegende Hypothese ist, dass der Hippocampus, unabhängig von der stimulierten Sinnes-Modalität, die gleichen Netzwerkmechanismen benutzt. Insbesondere wird in Analogie zu Ortszellen erwartet, eine sequenzielle Aktivierung von auditorischen Schall-Zellen zu finden, sowie deren Theta-Phasen-Präzession und "Replay"-Phänomene.

 


An dieser Kooperation sind folgende Wissenschaftler beteiligt:

  • Stefan Leutgeb, Division of Biological Sciences, University of California, San Diego, USA
  • Christian Leibold, Abteilung Biologie II, Ludwig-Maximilians-Universität, München

 

Deutscher Koordinator:

Prof. Dr. Christian Leibold
Computational Neuroscience
Abteilung Biologie II
Ludwig-Maximilians-Universität München      
Großhaderner Strasse 2
D-82152 Planegg-Martinsried

Tel.: +49 (0) 89 / 2180-74802
Fax: +49 (0) 89 / 2180-74803
E-mail: leibold@bio.lmu.de

 

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