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Frankfurt / Heidelberg - San Antonio

Deutsch - US-amerikanische Kooperation in Computational Neuroscience

"Auswirkungen von aktivitätsabhängigen Veränderungen der Chlorid-Konzentration auf die Kleinhirnfunktion"

Im Laufe der letzten Jahre wurde es zunehmend deutlicher, dass auch hemmende Synapsen ein großes funktionelles Veränderungspotential (Plastizität) aufweisen. Ihre Stärke hängt beispielsweise von kurz- und langfristigen Veränderungen in der intrazellulären Chlorid-Konzentration ab. Das Ziel des Vorhabens ist ein verbessertes Verständnis der Funktion der dynamischen Chlorid-abhängigen Eigenschaften hemmender Synapsen bei der Signalverarbeitung in Purkinje-Zellen des Kleinhirns. In den Simulationen werden räumliche und zeitliche Veränderungen in der Chlorid-Konzentration und deren Auswirkung auf die synaptische Hemmung modelliert und deren Ergebnisse mit experimentellen Methoden in Kleinhirnzellen nachvollzogen (Chlorid-Messungen, elektrophysiologische Ableitungen, photolytische zwei-photonen-basierte Transmitter-Freisetzung).

 


An dieser Kooperation sind folgende Wissenschaftler beteiligt:

  • Peter Jedlicka, Institut für Klinische Neuroanatomie, NeuroScience Center, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
  • Thomas Kuner, Institut für Anatomie und Zellbiologie, University of Heidelberg
  • Fidel Santamaria, Department of Biology, University of Texas at San Antonio, San Antonio, TX, USA

 

Deutscher Koordinator:

Dr. Peter Jedlicka
Institut für Anatomie I
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt      
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0)69 / 6301 6361
E-mail: jedlicka@em.uni-frankfurt.de

 

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