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Neurovaskuläre Kopplung

Bernstein Kooperation für Computational Neuroscience (BCOL)

Ziel des Verbundes ist die Untersuchung der neurovaskulären Kopplung anhand von visuellen Stimulationsexperimenten an Makaken. Dazu sollen gleichzeitige Messungen der neuronalen Aktivität mittels intrakortikaler Elektroden und des Blutsauerstoffgehalts (BOLD) mittels funktionaler Magnetresonanz durchgeführt werden. Ziele sind die Entwicklung neuer Analysetechnologie und Datenanalysetechniken sowie ein besseres wissenschaftliches Verständnis der neurovaskulären Kopplung. In diesem Verbundprojekt sind dabei die neuro-theoretischen Ergebnisse der TU Berlin mit der experimentellen Exzellenz des MPI Tübingen kombiniert. Das beantragte Projekt umfasst drei Hauptbereiche: (1) Entwicklung eines Echtzeit-Aufnahme- und monitoringsystems, welchens online eine Artefaktbereinigung vornimmt und das neuronale mit dem BOLD-Signal auf einer gemeinsamen Plattform integriert. (2) Entwicklung und Analyse von theoretischen Modellen neurovaskulärer Kopplung und (3) Durchführung von Echtzeit-Feedback-Experimenten. Ein besseres Verständnis der neurovaskulaeren Kopplung hätte große Bedeutung für die Entwicklung von nichtinvasiven Diagnoseverfahren für neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer.