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Bernstein Zentren (BCCN)

Bernstein Zentren 2010_ 23042010

Im Rahmen des Förderschwerpunktes "Nationales Netzwerk Computational Neuroscience" hat das BMBF im Jahre 2004 vier "Bernstein Zentren für Computational Neuroscience" eingerichtet, für die 40 Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurden. Ab 2010 werden 5 "Bernstein Zentren für Computational Neuroscience" mit weiteren 47,7 Millionen Euro vom BMBF gefördert.

Bei der Aufklärung grundlegender neuronaler Prozesse sind in den letzten zehn Jahren entscheidende Fortschritte erzielt worden. Die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu erforschen bildet jedoch eine wissenschaftliche Herausforderung, die in ihrer Dimension selbst die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes übertrifft. Eine solch komplexe Aufgabe kann nur in interdisziplinären Kooperationen angegangen werden, die sich mit Nachhaltigkeit diesem Themenfeld widmen. Dies macht Strukturen notwendig, die regional eine kritische Masse an experimenteller und theoretischer Expertise vereinigen und ihren wissenschaftlichen Ansatz auf ein Thema fokussieren, das internationale Tragfähigkeit besitzt. Dies ist das Wesen der Bernstein Zentren. Ihre Nachhaltigkeit wird durch die Besetzung von Professuren für Computational Neuroscience sowie durch einen substanziellen Beitrag zur universitären Lehre begründet.

Gemeinsam bilden die Zentren den Kern des "Nationalen Netzwerks für Computational Neuroscience". Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Integration der Disziplin "Computational Neuroscience" in die universitäre Lehre sind wesentliche Bestandteile der Bernstein Zentren. Die jährlichen Bernstein Symposien, bei denen die wissenschaftlichen Fortschritte vorgestellt werden, sind ein Instrument der Vernetzung und auch der spezifischen Nachwuchsförderung.

 


Geförderte Bernstein Zentren: